Browsergames – Die Abkehr vom Hardcorezocker
Mittwoch, Januar 25th, 2012Wer kennt sie nicht? Auf unzähligen Werbebannern in sozialen Netzwerken und auch auf vielen anderen Webseiten gerät man nahezu unweigerlich in Kontakt mit Browsergames. Doch was verbirgt sich tatsächlich hinter dieser Bezeichnung? In erster Linie unterscheiden sich Browsergames von „normalen“ Computer- und Videospielen darin, dass sie ohne spezielle Hard- und/oder Softwareanforderungen auskommen und, wie der Name schon sagt, im herkömmlichen Internetbrowser gespielt werden können, wofür meist lediglich ein schlankes Plugin wie Flash benötigt wird.
Eine Fülle von Genres
Von simplen Rennspielen über Puzzlespiele wie beispielsweise Bejeweled 2 bis zu komplexen Wirtschaftssimulationen erstreckt sich der stetig wachsende Markt der Browserspiele. Dabei steht auch immer öfter die Interaktion mit echten, menschlichen Mitspielern im Vordergrund, was den Spielspaß oft um ein Vielfaches erhöht. Charakteristisch für Browserspiele ist, dass man auch mit relativ wenig investierter Spielzeit zu formidablen Ergebnissen gelangen kann, was oftmals einen klaren Unterschied zu herkömmlichen, softwarebasierten Spielen darstellt, in denen häufig derjenige die Nase vorn hat, der auch die meiste Zeit mit dem Spielen verbringt. Da man in der heutigen Gesellschaft jedoch immer weniger Zeit für Spiele aufbringen kann, erfreuen sich Browsergames daher immer größerer Beliebtheit und oft fällt es durch sie auch ansonsten eher technikferneren Zielgruppen leichter, sich mit ihnen zu identifizieren.
Der Nervenkitzel muss nicht außen vor bleiben
Auch die Fans von Glücks- und traditionellen Gesellschaftsspielen dürfen auf ihre Kosten kommen, denn auch für sie hat der breite Markt der Browserspiele viel zu bieten. Gerade das Online-Pokern findet weltweit unter Spielern großen Anklang, wobei man selbst entscheiden kann, ob man um echtes oder nur Spielgeld spielen möchte, wie z.B. bei Governor of Poker 2. Egal, für welche Variante man sich entscheidet, dem Spielspaß tut dies sicherlich keinen Abbruch.